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Kann man sich ein Date beschwören?

Summary:

Basti hat ein kleines Problem für das er vielleicht Hilfe braucht
or
Basti gets a date

Notes:

(See the end of the work for notes.)

Work Text:

Basti blätterte wild durch sein Buch für schwarze Magie. Irgendwo musste es doch eine Lösung geben!

Der Blauhaarige biss sich auf seinen Daumen und seine Augen rasten nur so über die Abbildungen und die Wörter in einer anderen Sprache.

"Verdammt, verdammt, verdammt!", fluchte er und warf einen Blick auf den in Kreide gezeichneten Ritualkreis, der immer noch hellrot leuchtete. 

Inmitten genau dieses Kreises saß die Kreatur, die Basti die letzten Nerven raubte. Sie blinzelte die Hexe weiter einfach nur an. Basti fluchte unter seinem Atem und wandte sich dem Buch wieder zu.

Probleme lösen, hexen, dämonische Wesen - alles Sachen, die er doch konnte und verstand, also warum fiel ihm nicht ein, wie man diese grässliche Kreatur wieder in die Hölle zurückschickt?

Basti schlug das Buch zu und blickte zu seiner Linken. Die gesamte Wand war ein einziges Bücherregal, aber keines der dort stehenden Bücher half ihm weiter.

Basti stöhnte und blickte erneut zu der Kreatur, die er aus Versehen heraufbeschworen hatte.

Das...Ding blinzelte ab und zu mit seinen leeren, rot angelaufenen Augen, die schwarze Masse, die seinen Körper bildete, bewegte sich leicht in den Grenzen seiner Form.

Sie sah eigentlich recht friedlich aus. Aber Basti war nicht seit gestern eine Hexe, Jahre an Deals mit Dämonen und Nahtoderfahrungen haben ihn gelehrt, dass das nur eine Taktik war.

Sobald er näher kommt, wird die Kreatur ihre wahren Facetten zeigen. 

Gut, dass er plant, weit weg stehen zu bleiben. 

Löst allerdings immer noch nicht das Problem. 

Basti schnaubte. Er konnte unmöglich das Ding da lassen. Es war mitten in seinem Shop! Und er hatte noch einige Tränke zu brauen! 

"Wie ich dämonische Kreaturen doch nur hasse!" Maulte er, bevor er zu einer Tür hinter seinem Tresen lief. Er legte seine Hand auf den Türgriff und ließ etwas Magie hineinströmen. 

Er konnte fühlen, wie sich der Raum dahinter wandelte.

Schließlich drückte er diese runter und betrat sein Schlafzimmer. Er war sich ziemlich sicher, irgendwo hier waren seine Notizen zur Heraufbeschwörung von Dämonen. 

Das Ding war zwar kein Dämon per se, aber es war definitiv schwächer als einer. Also alles, was einen Dämon bannte, sollte ebenfalls funktionieren. 

Basti wühlte auf seinem überladenen Schreibtisch herum, bis er schließlich sein altes schwarzes Notizbuch fand. Verdammt, er hatte das lange nocht mehr in der Hand gehabt. 

Er blätterte über Skizzen und Einträge und versuchte, gekonnt zu ignorieren, um wenn es da ging. Sein Herz machte trotzdem einen kleinen Sprung, als er den Namen erblickte.

Basti schüttelte seinen Kopf - keine Zeit, er hatte schließlich ein Problem zu lösen!

Endlich schlug er die korrekte Seite auf und überflog diese. Er runzelte seine Stirn und murmelte die Wörter unter seinem Atem. Es war nie einfach, irgendwas Dämonisches zu verbannen, aber Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 

Basti ging die Optionen durch.

Die einfachste und die, die er immer benutzte, war einen Deal zu machen und den zu erfüllen. Allerdings konnte er dies in dem Fall nicht nutzen, er hatte das Ding schließlich ohne diesen Grund beschworen.

Sein Blick flog zu den aggressiven Varianten. 

Er hatte keine Lust, sich einen Priester zu holen, der wahrscheinlich sowieso erst mit ihm diskutieren würde. Privileg einer Hexe, die sich mit schwarzer Magie beschäftigte. 

Er hatte auch keinen Dämonen oder eine höhere Kreatur, die sich darum kümmern konnte. Also blieb ihm nur ein Gegenritual zu machen. Basti stöhnte und schlug das Buch zu. 

Man könnte meinen für dämonische Kreaturen, sollte das doch relativ einfach sein. Die Dinger waren ja schließlich nicht mal ein richtiger Teufel oder ein kompletter Dämon. Aber nein, dieser kleine Fakt, dass sie zu kurz fielen, machte es schlimmer.

Dämonen und Teufel konnten wenigstens reden und an ihrem Aussehen konnte man Aufschluss darüber bekommen, wie stark der Beschworene war oder woher er kam. 

Bei Kreaturen war das komplett anders. 

Basti hatte weder eine Ahnung, aus welchem Kreis der Hölle das Ding kommt, noch weiß er, auf was es basiert oder wie stark es war - Sachen, die er wissen musste - neben einer langen und verdammt teuren Liste an Zutaten. 

Dieses kleine Problem gestaltete sich immer nerviger. 

Basti klemmte sich sein Notizbuch unter seinen Arm und griff ein paar lose Blätter von seinem Schreibtisch. Sein Herz raste leicht bei dem Gedanken, aber er zwang sich zu konzentrieren. 

Er hoffte, dass seine andere Idee die beste und logischste Entscheidung war, selbst mit seiner verzerrten Meinung, durch seine Gefühle.

Basti gab sich ein paar Sekunden, um die Sache zu rationalisieren. Das Ding kostete ihm Zeit und Kunden, beides Sachen, von denen er nicht genug hatte. 

Ohne zu zögern, knallte er seine Schlafzimmertür zu und atmete tief ein. Das Ding saß immer noch so still wie vorher.

Basti grinste leicht. 

“Nun, dann schicken wir dich wieder zurück, mhm?” Säuselte er und legte die Blätter und das Buch auf den Tresen und blätterte ein paar Seiten durch. Er gab ein kleines Summen von sich, als er die richtige Seite fand. 

Nachdem er sich erkundigt hatte, dass er sich richtig erinnerte, griff er zu seiner zuverlässigen Ritualkreide und begann mit ihr einen Kreis mit vielen Zeichen zu zeichnen. 

Nach knapp 5 Minuten richtete sich Basti wieder auf und betrachtete seine Arbeit. Er klopfte seine Hände zusammen, um die letzten Kreidereste loszuwerden. 

Er lief zu seinen Notizen und überprüfte nochmal jedes Detail des Beschwörungskreises, er brauchte nicht noch eine Beschwörung, die schief ging.

Nachdem er sich versichert hatte, dass alles stimmte, griff er ein paar Kerzen und stellte diese an speziellen Punkten auf seine Zeichnung, bevor er sie anzündete. Basti holte tief Luft und schluckte. 

Nun zu dem Teil, den er nicht wirklich mochte. 

Er nahm sein Notizbuch und überflog noch einmal den Text, innerlich versuchte er nicht weg zu cringen. Schließlich öffnete er seinen Mund und ließ seine Stimme laut und klar widerklingen.

Es wurde einfacher und einfacher, die fremde Sprache zu sprechen, je weiter er im Text kam. Die Worte fielen nur so von seinen Lippen. Ein schneller Blick zu dem Kreis vor ihm zeigte, dass es funktionierte, die Symbole leuchteten und die Kerzen brannten heller.

Basti riskierte ebenfalls einen Blick zu seinem Problem. Er musste sich ein Grinsen unterdrücken, das Ding hatte endlich seine Facette fallen lassen und stand nun in voller Pracht angespannt da.

Sehr schön, es erkennt also, was Basti da rief.

Das Licht vom Kreis wurde heller und heller und Basti Worte wurden schneller. Mit einem letzten Ausruf beendete der Blauhaarige sein Ritual und blickte beiseite, er brauchte seine Augen immerhin noch.

Der Moment, als es dunkler wurde hinter seinen Augenlidern, riss er seine Augen auf und drehte seinen Kopf wieder zum Kreis. Inmitten dieses stand nun ein Dämon mit einem breiten Grinsen. 

Basti schluckte und versuchte, sein rasendes Herz sowie die Röte in seinen Wangen zu bändigen. Basti schluckte und wollte den Anderen schon begrüßen, doch dieser kam ihm zuvor.

“Basti! Basti! Basti! Lange nicht gesehen!” Ein kleines, dummes Lächeln breitete sich auf den Lippen des Blauhaarigen aus.

“Hallo Kevin. Schön zu sehen, dass du noch existierst.” murmelte er zurück, woraufhin der blonde Dämon zu lachen begann.

“Ja, so easy lass ich mich auch nich unterkriegen!” Basti schüttelte nur liebevoll den Kopf. Es war schön, den Anderen wieder zu sehen. Nachdem sie das letzte Mal nicht so viel Zeit miteinander verbringen konnten, weil Kevin ja unbedingt einen Kampf mit einem anderen Dämonen anzetteln musste. 

Ein Fauchen unterbrach ihren Smalltalk. 

Basti drehte sich wieder seufzend zu seinem Problem, bevor er einen Blick zu Kevin warf. Dieser starrte das Ding ebenfalls an, bevor er sich lachend zu ihm drehte.

“Deswegen hast du mich gecallt?!” Basti rollte nur mit den Augen und wollte sich rechtfertigen, aber dazu kam er gar nicht, denn Kevin redete bereits weiter: 

“Damn, bro, für einen G̶̣̩̠̣̮̝͖̞̮̱̝̮̒̊͂̇̒͑̓̄̌́ǘ̵̦̎̂͌̀̎̐́͛̑͒͘͝l̷̛̖̟̱̅͊̀̃͂̀̈̔̿͘̚͜a̷̡̺͉̖̫͔̻̰̤̳͖̬̞͛̊̈́̒͒̏͘̚̕͜ͅ... Ich hätte den nächsten Weltuntergang erwartet oder so.” 

Basti warf leicht genervt seinen Kopf in den Nacken, bevor er sich wieder Kevin zuwandte: “Bitte schick es einfach zurück.” Der Blonde zog eine Augenbraue hoch, trat aber näher an den anderen Kreis heran, die Kreatur wich immer weiter zurück. 

“Ich check nicht ganz, warum ich das machen soll, aber okay, bro…" Murmelte Kevin und umkreiste den Beschwörungskreis, wie ein Raubtier seine Beute. Basti unterdrückte sich ein Lachen, theoretisch war das nicht sehr realitätsfern. 

Kevin warf ihm einen Blick zu und Basti stellte sich bereit, dem Anderen seine Situation zu erklären: “Vielleicht habe ich das Ding aus Versehen beschworen, als ich versucht habe, Enderperlen zu machen…” 

Sofort brach erneutes Gelächter aus und Basti schoss die Röte ins Gesicht und er zog seinen Hexenhut ein paar Zentimeter nach unten in der Hoffnung, dass der Andere es nicht unbedingt sah.

“Also, einfach loswerden?” Fragte Kevin und Basti nickte, bevor er um seinen Tresen lief und sich gegen ihn lehnte. Kevin neigte seinen Kopf, um das Ding näher zu betrachten, wahrscheinlich überlegte er, wie er es am besten vernichtete. Aber Basti konnte die Aktion nur süß finden. 

Seine blonden Haaren fielen ebenfalls mit zur Seite und Basti lächelte leicht. Kevins Haare waren um ein paar Töne heller als sonst. Wahrscheinlich hatte er sie gerade erst wieder geändert. 

Es stand ihm aber, das helle blond war ein schöner Kontrast mit seinen zwei roten Hörnern. 

Plötzlich schaute Kevin auf und ihre Blicke kreuzten sich. Sofort fing der Blonde an zu grinsen und sein Schweif schlug verspielt auf den Boden. 

Basti zog nur eine Augenbraue nach oben, er hoffte einfach, was auch immer Kevin als nächstes sagen würde, gibt ihm keine Kopfschmerzen.

“Was bekomm ich?” Basti blinzelte, bevor er verwirrt ‘Was?’ fragte. 

"Na, was krieg ich? You know, dafür, dass ich dir helfe.” Basti spitzte die Lippen. War er überrascht? Nein. Dachte er, dass Kevin ihm wegen purer Freundschaft hilft? Vielleicht.

Merkt euch, Freundschaften mit Dämonen sind größtenteils transaktional. 

Der Blauhaarige seufzte zum tausendsten Mal heute und musterte den Dämonen mit einem durchdringendem Blick, doch der Andere begann nur wilder zu grinsen. 

Die beiden hielten Augenkontakt und keiner bewegte sich. Basti wollte nicht als erstes nachgeben, der Blonde würde es sich nur wieder zu Kopf steigen lassen, aber andererseits saß in seinem Shop und Haus immer noch eine höllische Kreatur.

Schließlich, nach einer Minute des Starrens gab Basti nach, er brauchte schließlich Kevins Hilfe und murmelte: “Ich überleg mir was, wenn du mir ein paar Minuten gibst. Have fun oder so.” 

Er winkte Kevin leicht zu, welcher das als Zeichen nahm und sich begeistert zu der Kreatur drehte. 

“Sure, bro…” Sprach Kevin etwas abwesend, jetzt komplett konzentriert auf die kleine Kreatur. Basti drehte sich um und starrte stattdessen seine Aufzeichnung auf dem Tresen an. 

Er hatte keinen Plan, was genau er Kevin geben konnte, normalerweise sagte der Blonde immer explizit, was er wollte. Basti runzelte die Stirn und griff sein Notizbuch, eigentlich hatte er ziemlich viele Notizen zu Kevin gemacht, die definitiv nicht nur wissenschaftlichen Zwecken entsprechen.

Aber wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass Kevin sein Lieblingsessen akzeptieren würde? 

Mit einem kleinen Kichern musste Basti feststellen, dass die Chancen wahrscheinlich doch gar nicht so niedrig waren. Vielleicht hatte er doch etwas niedergeschrieben…

Allerdings ergriff ihn die Erschöpfung zuerst und so zauberte er sich einen Stuhl heran und setzte sich darauf. Die ganze Sache war unglaublich ermüdend gewesen, außerdem zehrte die ganze Beschwörungsmagie an seinen Kräften. 

Er versuchte, die Geräusche hinter ihm zu ignorieren, er wusste, dass Dämonen niedrigere Kreaturen aßen, um stärker zu werden, hieß allerdings nicht, dass Basti unbedingt alles sehen oder hören wollte. 

Stattdessen blätterte er zum Anfang seines Buches und begann seine ersten Eindrücke von Kevin zu lesen. Bei manchen Sachen musste er sich ein Lachen unterdrücken, überraschenderweise hatte er ziemlich schnell Kevins Persönlichkeit erkannt. 

Basti hatte es zum Ende seines Ersteindruckes geschafft und schlug belustigt die Seite um, nur um sich zu erinnern, warum genau er nie die ersten Seiten des Buches durchlas. 

Seine Wangen und sein Nacken brannten und unangenehme Schmetterlinge machten sich in seinem Bauch breit.

Unten stand in sauberer Schrift ein einziger dummer kleiner Satz. ‘Counter für die Frage nach einem Date: 23 25’

Den Teil hatte er komplett vergessen. Klar, war ihm bewusst gewesen, dass sich die ersten Seiten seiner Notizen über den Dämonen nie hetero lesen ließen, aber… Kevin hat ihn nach einem Date gefragt? Mehrmals? 

Warum zur Hölle erinnerte er sich nicht daran? (Ein kleiner Teil in ihm schrie als Antwort: ‘Weil du in einem closet aus denial warst.’)

Und plötzlich kam ihm eine ganz dumme Idee. So dumm, aber gleichzeitig schon wieder zu gut.

“Was lieste da?” fragte plötzlich eine Stimme hinter ihm, und Basti sprang aus seinem Stuhl und schlug das Notizbuch in Lichtgeschwindigkeit zu. Kevin blinzelte ihn verwirrt und etwas besorgt an, bevor er fragte: “Alles okay, bro?"

Basti nickte nur hektisch, er vertraute seiner Stimme kein bisschen. Zudem war er sich sicher, dass sein Kopf der Farbe einer Tomate glich. 

Kevin betrachtete ihn skeptisch, ließ das Thema allerdings fallen und zeigte stattdessen auf den jetzt leeren Beschwörungskreis. "So, was krieg ich?”

Basti schluckte und starrte weiter auf den Kreis. Bis auf die dumme Idee hatte er keine weitere. Natürlich konnte er wie immer versuchen, Kevin etwas aus dem End anzudrehen, aber er hatte das Gefühl, dass der Blonde langsam genug gesehen hatte.

Kevin war so einfach gestrickt, wie er wählerisch war.

Er atmete noch einmal ein und aus und fasste seinen Mut. Er richtete seinen Blick auf Kevin und begann leicht zu grinsen, bevor er sagte: “Wie wär's mit einem Date?”

Basti Herzschlag klang deutlich in seinen Ohren wieder und er mikroanalysierte jede noch so kleine Bewegung von Kevin, das Blinzeln des Anderen, die hochgezogenen Augenbrauen, der leicht offene Mund. 

Basti erwartete, dass der andere etwas sagen wollte, doch dieser starrte ihn nur weiter an.

Basti wollte schon die ganze Sache als Witz überspielen, aber Kevin grätsche ihm plötzlich doch lautstark dazwischen: “Wait for real?! Also so romantisch..?”

Basti schluckte und begann sanft zu lächeln, bevor er nickte. Sofort griff Kevin seine Hände und strahlte ihn an. Bastis Hände kribbeln dort, wo sie auf der warmen Haut des anderen treffen. 

“Wait, so wir gehen jetzt auf ein Date for real?” Basti lachte, bevor er antwortete: “Ja!”

“Holy shit.” murmelte der Dämon und zog Basti plötzlich grinsend an sich. Der Blauhaarige quietschte, bevor Kevin seine Arme um ihn schlang. Basti blinzelte wild, seine Wangen brannten und unglaublich viele Schmetterlinge explodierten in seinem Bauch.

Kevin umarmte ihn.

Basti brauchte ein paar Sekunden, bevor er mit einem kleinen Lächeln erwiderte. Der Andere war wie immer unglaublich warm, der Tatsache, ein höllisches Geschöpf zu sein, geschuldet. 

Es war, als sonne sich Basti - eine angenehme, sanfte Wärme, die ihn umgab. Basti drückte sich enger gegen den Anderen und dieser tat es ihm gleich. 

“Wo haben wir unser Date btw?” kam es plötzlich gedämpft von Bastis Schulter. Kevins Stimme vibrierte leicht durch seinen Körper. Der Blauhaarige hatte mittlerweile seine Augen geschlossen und summte, bevor er antwortete:

“Solange es nicht in der Hölle ist, bin ich fine mit fast allem.”

“Come on Basti, das ist meine Kultur. Du bist nicht wirklich open-minded!" Beschwerte sich der andere in einem witzelnden Ton und Basti konnte nicht anders als zu schnauben.

“Deine Kultur besteht darin, seine eigene Spezies zu essen, ich glaube ich habe gute Gründe voreingenommen zu sein.” 

Kevin gab ein Stöhnen von sich und wand sich aus ihrer Umarmung. Murrend öffnete Basti seine Augen wieder und ließ den anderen nun ebenfalls los. Er versuchte die Kälte, sowie die Enttäuschung zu ignorieren, die ihn sofort ergriffen. 

Sobald er den Blonden jedoch erblickte, musste er sich ein Lachen unterdrücken, der Andere hatte einen perfekten Schmollmund aufgesetzt.

“Du wirst nie aufhören, mir das vorzuwerfen, huh?” Murrte der Dämon eingeschnappt und Basti rollte nur seine Augen, bevor er seine Arme vor der Brust zusammen schlug.

Er sah Kevin eindringlich an, bevor er antwortete: “Du hast mal meinen Tierbegleiter gefressen.” 

“Das war aus Versehen!"

“WIE ISST MAN EIN MAGISCHES WESEN AUS VERSEHEN?!”

“DU CHECKST DAS NICHT!”

Notes:

Ein sehr kleiner sweeter Oneshot, bin selbst überrascht, dass der so kurz ist
(vielleicht kommt mehr von dem Au ich mags eigentlich...)

Das cursed Wort/die Kreatur - was Kevin sagt ist "Gula" (lat. Begriff für Schlund - aka die Völlerei)

Danke fürs lesen tho <3

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